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Rund 16.000 Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger erhalten ihre Leistungen aktuell von der kvw-Beamtenversorgung. Des Weiteren werden 20.000 Beamtinnen und Beamte von hier in Fragen des Versorgungsrechts beraten.


Wir betreuen vier Generationen: Vom neugeborenen Kind eines Versorgungsempfängers bis zur 104 Jahre alten Dame, unserer ältesten Witwe.


Wir als kvw-Beamtenversorgung

  • beraten die Berechtigten
  • erstellen individuelle Berechnungen
  • zahlen Versorgungsleistungen und Kindergeld von über 579 Mio. Euro jährlich aus

Wichtiges in Kürze

Versorgungsanwartschaften

Die Bearbeitungsdauer liegt zur Zeit bei 8 Wochen.

Dringende Anfragen werden selbstverständlich zeitnah beantwortet.

Wichtige Hinweise

 

Erhöhung der gesetzlichen Renten zum 01.07.2018

Die gesetzlichen Renten erhöhen sich zum 01.07.2018 um
3,22 % (West) bzw.3,37 % (Ost).

Der aktuelle Rentenwert beträgt dann 32,03 € (West) bzw.
30,69 € (Ost).

Tabelle Rentenwerte

Erhöhung der Besoldung zum 01.01.2018

Ab dem 01.01.2018 haben sich die monatlichen Bezüge von Beamtinnen und Beamten linear um 2,35 % erhöht

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Unsere Leistungen:

Grundlage für diese Leistungen ist das Landesbeamtenversorgungsgesetz NRW (LBeamtVG).

Zwischen der Beamtin oder dem Beamten und dem Dienstherrn besteht ein besonderes Dienst- und Treueverhältnis. Deshalb sorgt der Dienstherr lebenslang für die materielle Absicherung der Beamten und Ihrer Familien.

Für Sie als Beamtin oder Beamter sind folgende Leistungen besonders wichtig:

Ruhegehalt

Ruhegehalt erhalten Beamtinnen und Beamte, wenn sie in den Ruhestand vesetzt worden sind.

 

Wann können Beamtinnen und Beamte in den Ruhestand treten?

Der Ruhestand beginnt

  • mit Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze
  • auf Antrag mit Vollendung des 63. Lebensjahres
  • auf Antrag bei schwerbehinderten Beamten ab Vollendung des 60. Lebensjahres
  • mit Feststellung der Dienstunfähigkeit
  • mit Ende der Wahlzeit

Voraussetzung für ein Ruhegehalt ist, dass die Beamtin oder der Beamte eine Dienstzeit von mindestens fünf Jahren abgeleistet hat. Ausnahmsweise kommt es auf diese fünfjährige Dienstzeit dann nicht an, wenn der Beamte wegen eines Dienstunfalls in den Ruhestand tritt.

Für Wahlbeamte gelten besondere Wartezeiten. Ausführungen dazu finden Sie in der Präsentation.

 

 

Wie berechnet sich das Ruhegehalt?

Grundlage für das Ruhegehalt sind die ruhegehaltfähigen Dienstbezüge und die ruhegehaltfähige Dienstzeit. Grundsätzlich bemisst es sich nach den Dienstbezügen, die vor Eintritt in den Ruhestand für mindestens 2 Jahre gezahlt worden sind.

Aktuell wird jedes Dienstjahr eines Vollzeit-Beamten mit dem Faktor 1,79375 bewertet. Nach insgesamt 40 Dienstjahren erwirbt der Beamte dann den höchstmöglichen Ruhegehaltssatz von 71,75 %.

Hinterbliebenenversorgung

Stirbt ein(e) Beamtin/Beamter oder ein(e) Ruhestandsbeamtin/Ruhestandsbeamter, erhalten die Familienangehörigen Hinterbliebenenversorgung.

 

Dazu gehören vor allem:

  • das Sterbegeld
  • das Witwengeld/Witwergeld und
  • das Waisengeld

 

Das Sterbegeld wird in Höhe des Zweifachen der Dienstbezüge bzw. des Ruhegehaltes gewährt.

 

Witwen und Witwer erhalten in der Regel 55 % vom Ruhegehalt des/der Verstorbenen. Übergangsweise sind es noch 60 %, wenn die Ehe vor dem 01.01.2002 geschlossen und mindestens ein Ehepartner vor dem 02.01.1962 geboren worden ist.

 

Die Kinder des Verstorbenen erhalten bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen Waisengeld. Der Anspruch beträgt bei Halbwaisen 12 % und bei Vollwaisen 20 % des Ruhegehalts.

Dienstunfallfürsorge

Die kvw-Beamtenversorgung hat im Jahr 2016 insgesamt 464 Dienstunfälle anerkannt.

Ein Beamter oder eine Beamtin und seine oder ihre Hinterbliebenen erhalten Leistungen der Unfallfürsorge, wenn der Beamte oder die Beamtin durch einen Dienstunfall verletzt oder getötet wird.

 

Was ist ein Dienstunfall?

Es ist nach der gesetzlichen Definition

 

  • ein auf äußerer Einwirkung beruhendes,
  • plötzliches,
  • örtlich und zeitlich bestimmbares,
  • einen Körperschaden verursachendes Ereignis,
  • das in Ausübung oder infolge des Dienstes eingetreten ist.

 

Der Beamte oder die Beamtin ist dabei auch auf dem mit dem Dienst zusammenhängenden Weg nach und von der Wohnung zur Dienststelle geschützt.

 

Die wichtigsten Leistungen der Unfallfürsorge sind

  • die Kostenerstattung für ärztliche Behandlungen, Arzneimittel und Kuren
  • ein Unfallausgleich bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit ab 25 % sowie
  • ein Unfallruhegehalt, wenn der Beamte als Folge des Dienstunfalls in den Ruhestand tritt.

 

 

Formulare Dienstunfallfürsorge:

Anzeige Dienstunfall

Schweigepflichtsentbindung

Antrag auf Erstattung von Heilbehandlungskosten anlässlich eines Dienstunfalls

Ruhestand mit dem 65. Lebensjahr ohne Vorruhestandsabschlag

Beamtinnen und Beamte können seit dem 01.06.2013 in NRW mit dem 65. Lebensjahr abschlagsfrei in den Ruhestand treten.

Voraussetzung hierfür ist eine 45jährige Tätigkeit, die sich zusammensetzen kann aus z. B. Beamten-, Wehrdienst- oder Angestelltenzeiten. Berücksichtigungsfähig sind aber auch Pflichtbeitragszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung oder Kindererziehungszeiten bis zum 10. Lebensjahr des Kindes. Vor allem für Beamtinnen ist von Bedeutung, dass bei der Ermittlung der 45 Jahre eine Teilzeitbeschäftigung voll angerechnet wird.


Näheres entnehmen Sie bitte unserem Merkblatt zu den Versorgungsabschlägen


 

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kvw-Beamtenversorgung

Ihren direkten Ansprechpartner finden Sie hier:

Kontakte für Anspruchsberechtigte

 

E-Mail: beamtenversorgung@kvw-muenster.de