Berücksichtigung von Mutterschutzzeiten

Kind mit Bär

Mutterschutzzeiten innerhalb der Zusatzversorgung werden Beschäftigungszeiten gleichgestellt und wie Zeiten der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall behandelt (§ 21 TVöD).

Die Schutzfrist ist in der Regel auf sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt festgelegt; bei Früh- oder Mehrlingsgeburten auch länger (Mutterschutzgesetz).

Mutterschutzzeiten ab dem 1. Januar 2012 werden uns von Ihrem Arbeitgeber gemeldet. Für weiter zurückliegende Mutterschutzzeiten gilt Folgendes:

Mutterschutzzeiten vor 2012

Allgemeines zu den Mutterschutzzeiten

Aufgrund des Urteils des Bundesgerichtshofes vom 1. Juni 2005 (BGH, IV ZR 100/02) haben die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes die Berücksichtigung von Mutterschutzzeiten in der Zusatzversorgung neu geregelt. In diese Neuregelung eingeschlossen sind Mutterschutzzeiten rückwirkend ab 31. Dezember 2011.

 

Die Berücksichtigung der Mutterschutzzeiten vor dem 1. Januar 2012 erfolgt auf schriftlichen Antrag. Ihre Mutterschutzzeit kann nur als Beschäftigungszeit in der Zusatzversorgung berücksichtigt werden, wenn Sie während dieser Zeit bei einer Zusatzversorgungskasse des öffentlichen beziehungsweise kirchlichen Dienstes versichert waren.

Den Antrag zur Berücksichtigung von Mutterschutzzeiten finden Sie in unserem Download-Bereich.

Sie füllen und drucken den Antrag aus und senden diesen an Ihre aktuelle Zusatzversorgungskasse, auch wenn Sie während Ihrer Mutterschutzzeit bei einem anderen Arbeitgeber beschäftigt und bei einer anderen Zusatzversorgungskasse des öffentlichen beziehungsweise krichlichen Dienstes versichert waren.

Als Nachweis der Mutterschutzzeiten fügen Sie dem Antrag bitte eine Bescheinigung Ihrer Krankenkasse oder Ihren Versicherungsverlauf der gesetzlichen Rentenversicherung bei.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn Ihre Mutterschutzzeiten noch nicht in Ihrem persönlichen Versicherungsnachweis ausgewiesen sind. Die Vorbereitungen zur technischen Umsetzung laufen. Nachdem Ihr Antrag auf Berücksichtigung von Mutterschutzzeiten bei uns eingegangen ist, erhalten Sie zunächst ein Bestätigungsschreiben

Elternzeiten

Auch während der Elternzeit bleibt Ihre Versicherung bei der kvw-Zusatzversorgung bestehen.

Mit dem Ende der Mutterschutzzeit bekommen Eltern für jeden vollen Kalendermonat, in dem Ihr Arbeitsverhältnis wegen Elternzeit ruht (maximal 36 Monate pro Kind BEEG), eine Rentengutschrift. Die Rentengutschrift basiert auf Grundlage eines fiktiven Entgelts von 500 Euro. Wenn Sie während Ihrer Elternzeit keine Entgelt beziehen, unterstellen wir, dass Sie ein monatliches Entgelt von 500 Euro beziehen würden. Dies gilt nicht, wenn Sie während Ihrer Elternzeit eine Beschäftigung bei Ihrem Arbeitgeber wieder aufnehmen, bei dem das Arbeitsverhältnis wegen der Elternzeit ruhte. Dann gilt Ihr tatsächlicher Verdienst als Grundlage für die Rentengutschrift.

 

Um einen Anspruch auf Betriebsrente zu haben, müssen Sie eine Versicherungszeit von 60 Kalendermonaten erfüllen, die sogenannte Wartezeit. Die Elternzeit ohne Entgeld wird nicht bei der Erfüllung der Wartezeit angerechnet, weil in diesem Zeitraum keine Umlage beziehungsweise Beiträge Ihres Arbeitgebers an die kvw-Zusatzversorgung entrichtet werden.

 

Ab Beginn der Elternzeit ist eine Altersvorsorge im Wege der "Riester"-Förderung vorteilhaft. Erkundigen Sie sich gerne hier zu unserer PlusPunktRente oder rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne!

Elternzeit

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Zur Erfüllung der den kvw übertragenen Aufgaben werden personenbezogene Daten unter Einhaltung der datenschutzrechtlich relevanten Bestimmungen verarbeitet. Informationen zum Datenschutz und Ihren damit verbundenen Rechten entnehmen Sie bitte der folgenden Internetseite unter https://www.kvw-muenster.de/datenschutz-hinweise. Auf Wunsch senden wir Ihnen diese Hinweise auch gerne per Post zu.

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