Nutzen Sie die Vorteile - Zulagen und Steuerersparnis

Die Riester-Förderung

Auf einen Blick

  • überschaubare Beiträge - da einkommensabhängig
  • hohe Förderung durch Kinderzulage
  • auch möglich für Minijobber
  • Steuervorteile durch Sonderausgabenabzug

Die PlusPunktRente

  • niedrige Verwaltungskosten bei der PlusPunktRente
  • keine Abschlussprovisionen
  • flexible Beitragsgestaltung

Informationen und häufige Fragen

Was Sie zur Riester-Förderung wissen müssen

Grundlagen

Mit der Riester-Förderung unterstützt der Staat den eigenverantwortlichen Aufbau der Altersvorsorge.
Voraussetzung für die Förderung in Form von Zulagen und gegebenenfalls Steuervorteilen ist, dass Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind.

Die vollen staatlichen Zulagen erhalten Sie immer dann, wenn Sie einen Beitrag von 4 Prozent Ihres rentenversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens des Vorjahres, abzüglich Zulagen, einzahlen.
Selbstverständlich können Sie auch einen geringeren Beitrag investieren. In diesem Fall erhalten Sie die Zulagen anteilig. Mindestens ist ein Sockelbeitrag in Höhe von 60 Euro im Jahr zu leisten.

 

Im Regelfall überweist Ihr Arbeitgeber, sofern Sie aktiv im öffentlichen Dienst  beschäftigt sind, den Beitrag aus Ihrem Nettoeinkommen.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, den Beitrag selbst zu überweisen (z.B. während der Elternzeit, bei Krankengeldbezug oder aber nach dem Ausscheiden aus dem öffentlichen Dienst).

Die aus den geförderten Beiträgen resultierenden späteren Leistungen sind in voller Höhe mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern. Seit dem 01.01.2018 besteht im Rahmen der PlusPunktRente bei der Riester-Rente in der Leistungsphase keine Beitragspflicht mehr zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.
Zum Beginn der Rente haben Sie die Möglichkeit, sich bis zu 30 Prozent des gebildeten Kapitals als Einmalzahlung auszahlen zu lassen. Dann erhalten Sie eine entsprechend reduzierte lebenslange monatliche Rente.

Wie sehen die staatlichen Förderungen aus?

Die Höhe der jährlichen Zulagen beträgt (Werte in Klammern gelten ab 01.01.2018):

Grundzulage

Kinderzulage

Berufseinsteigerbonus

175 €

 

für Kinder bis 2007 geboren

für Kinder ab 2008 geboren

bei Vertragsbeginn vor dem 25. Lebensjahr einmalig 200 €

185 €

300 €

Wenn Sie Kinder haben, lohnt sich die staatliche Förderung über die Zulagen. Für jedes Kind, für das Sie nach dem Einkommensteuergesetz Kindergeld erhalten, bekommen Sie dann - neben der Grundzulage - zusätzlich noch die Kinderzulagen.

Kann ich darüber hinaus höhere Beiträge einzahlen?

Sie können maximal Beiträge bis zum Förderhöchstbeitrag von 2.100 Euro inklusive Zulagen auf Ihre PlusPunktRente einzahlen. Bis zu dieser Höchstgrenze erkennt das Finanzamt Ihre Beiträge als Sonderausgaben an.

Beim Versicherten ohne zu berücksichtigende Kinder sind dies:
2.100 Euro - 175 Euro Zulagen = 1.925 Euro pro Jahr / 160,42 Euro pro Monat.

Welchen Beitrag muss ich einzahlen, um die volle staatliche Förderung zu erhalten?

Für eine Beschäftigte (33.000 Euro jährliches Bruttoeinkommen, 2 Kinder mit Anspruch auf Kindergeld, 2001 und 2008 geboren) errechnet sich folgender Mindesteigenbeitrag zur Erlangung der vollen Förderung (Werte in Klammern gelten ab 01.01.2018):
 

jährlicher Beitrag
= 4 % vom
Bruttoeinkommen
abzüglich Grund-
und Kinderzulagen
pro Jahr

tatsächlich vom
Arbeitnehmer
aufzubringender
Eigenbeitrag
pro Jahr/pro Monat

1.320 € = 4 % 660 € 660 € /  55 €

 

Wie erhalte ich die staatliche Förderung?

Die Zulagen beantragen Sie über uns. Nach erfolgreicher Bewilligung durch die Zulagenstelle werden sie Ihrem Vertrag gutgeschrieben. Das Antragsverfahren wurde durch die Möglichkeit eines Dauerzulagenantrages erheblich vereinfacht.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, Ihre Beiträge im Rahmen des Sonderausgabenabzugs steuerlich geltend zu machen. Für mehr Informationen klicken Sie hier.

Riestern für Minijobber

Seit dem 01.01.2013 ist die Verdienstgrenze für geringfügig entlohnte Beschäftigte von 400 Euro auf 450 Euro gestiegen.

Personen, die vom 01.01.2013 an ein geringfügig entlohntes Beschäftigungsverhältnis aufnehmen, unterliegen grundsätzlich der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung und haben damit Anspruch auf die staatliche Riester-Förderung.

Minijobber, die bereits vor dem 01.01.2013 das Beschäftigungsverhältnis aufgenommen haben, sind auch weiterhin versicherungsfrei und müssen somit durch Beitragsaufstockung auf die Versicherungsfreiheit in der Rentenversicherung verzichten, um Anspruch auf die Riester-Förderung zu haben.

Erhöht Ihr Arbeitgeber nach dem 31.12.2012 Ihr Entgelt auf mehr als 400 Euro aber weniger als 450 Euro, so gilt ebenfalls das neue Recht und es gilt die Versicherungspflicht.

Vertragsbedingungen der jeweiligen Tarife

Tarif 2017

 (Vertragsbeginn ab 01.01.2017 )

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Tarif 2010-U und Tarif 2010

Tarif 2010-U (Unisextarif - Vertragsbeginn vom 01.07.2013 bis 31.12.2016)

Tarif  2010 (Vertragsbeginn vom 01.01.2010 bis 30.06.2013)

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Tarif 2002

 (Vertragsbeginn vor dem 01.01.2010)

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