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Mann und Frau auf einem Motorrad. Lachen.

Sie stellen zum ersten Mal einen Beihilfeantrag bei der kvw-Beihilfekasse?

Sie haben den Dienstherrn gewechselt oder sind gerade erst in ein Beamtenverhältnis eingetreten? Die kvw-Beihilfekasse ist neu für Sie? Gerade dann stellt die erste Antragsstellung für viele Berechtigte eine kleine Herausforderung dar. Damit Sie schnell und unkompliziert Ihre Rechnungen einreichen können, möchten wir Ihnen mit den nachfolgenden Informationen unter anderem die verschiedenen Varianten der Antragsstellung vorstellen und Ihnen aufzeigen, welche Unterlagen für die Festsetzung Ihrer Beihilfen benötigt werden.

Allgemeines

Die Beihilfen werden nur auf schriftlichen oder elektronischen Antrag mittels der Beihilfe App der kvw gezahlt. Entscheiden Sie sich für die schriftliche Antragsstellung, nutzen Sie bitte die Antragsvordrucke der kvw-Beihilfekasse. Eine Antragstellung durch Telefax und per E-Mail ist nicht zulässig.

Kontollieren Sie vor der Versendung Ihres Antrags, ob alle Angaben vollständig sind und der Antrag unterschrieben ist. Ein Antrag ohne Unterschrift der beihilfeberechtigten Person ist ungültig. Ausnahme: Es liegt eine Vollmacht für den entsprechenden Unterzeichner vor.

Hinweis zur erstmaligen Antragsstellung:

Stellen Sie Ihren ersten Antrag bei der kvw-Beihilfekasse, ist es immer erforderlich, diesen schriftlich mit dem Antragsvordruck "Antrag auf Zahlung einer Beihilfe" zu stellen. Nach der Bearbeitung Ihres Antrag erhalten Sie mit dem ersten Bescheid Ihre persönliche Beihilfe-Nummer bei der kvw-Beihilfekasse.

Mit dieser achtstelligen Beihilfenummer können Sie sich in der Beihilfe App registrieren.

 

Bitte die Belege in Kopie und lose beifügen!
Verzichten Sie auf das Klammern, Tackern, Heften, Einstecken und Kleben der Belege, da die Belege einzeln gescannt werden müssen und es sonst zu zeitlichen Verzögerungen kommt. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Belege und Nachweise nicht zurückgeschickt werden.

Übersicht über die verschiedenen Antragsformulare

Antrag auf Zahlung einer Beihilfe

Dieser ist bei der erstmaligen Antragsstellung oder bei Änderungen in den persönlichen Verhältnissen zu verwenden.

Änderungen in den persönlichen Verhältnissen können insbesondere sein:

  • Ausbildungs-, Beschäftigungs- und Versicherungsverhältnis
  • Beurlaubung, Arbeitszeit, Versetzung und Abordnung
  • Familienstand, Familienzuschlag, Kindergeld
  • Bankverbindung, Anschrift
  • Beitragszuschuss zur Krankenversicherung
  • Einkünfte der Ehegattin bzw. des Ehegatten / eingetragenen Lebenspersonen sowie bei
  • Unfällen oder Verletzungen

Kurzantrag auf Zahlung einer Beihilfe

Ergeben sich gegenüber Ihrem letzten Antrag keinerlei Änderungen in den persönlichen Verhältnissen, dann verwenden Sie den "Kurzantrag auf Zahlung einer Beihilfe" oder stellen Sie Ihren Antrag über die "Beihilfe App" der kvw-Beihilfekasse.

Antrag auf Zahlung einer Pflegebeihilfe

Sie möchten pflegebedigte Aufwendungen geltend machen, am Abschlagsverfahren teilnehmen oder Änderungen in der Pflegebedürftigkeit (Pflegegrad bzw. Pflegeleistung) mitteilen, dann verwenden Sie bitte den "Antrag auf Zahlung einer Pflegebeihilfe".

Die Beihilfe App können Sie ebenfalls zur Antragsstellung nutzen, sofern Sie nur Rechnungen über pflegedingte Aufwendungen geltend machen.

Nützliche Informationen zum Thema Pflegebedürftigkeit finden Sie über den nachfolgenden Link.

Erforderliche Unterlagen

Wir benötigen folgende Nachweise und Unterlagen:

 

Nachweise und Unterlagen über bzw. bei … Lehrerinnen und Lehrern
die Beihilfeberechtigung Grunddaten Beihilfeberechtigung (vom Dienstherrn auszufüllen)

Ernennungsurkunde
Einstellungszusage

die private Krankenversicherung Versicherungs-/Quotenbescheinigung
die gesetzliche Krankenversicherung Bescheinigung der Krankenkasse
die Teilzeitbeschäftigung Stundennachweis*
die Versetzung oder Abordnung Versetzungsverfügung oder Abordnungsnachweis
Kindern Nachweis über den Erhalt des Familienzuschlags
zwei oder mehr Kindern, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte ebenfalls einen Beihilfeanspruch besitzt Nachweis über die Kinderanteile im Familienzuschlag
den Bezug von Kindergeld bei volljährigen Kindern Kindergeldbescheinigung, aus der das voraussichtliche Ende der Kindergeldzahlung hervorgeht
die Einkünfte der berücksichtigungsfähigen Ehegattin bzw. des Ehegatten Einkommensteuerbescheid der Ehegattin oder des Ehegatten aus dem Jahr vor der Antragstellung

 

*Eine Kopie der Gehaltsabrechnung ist nicht ausreichend

Wir benötigen folgende Nachweise und Unterlagen:

Welche Unterlagen bzw. Nachweise zusätzlich neben dem Änderunsantrag benötigt werden, hängt von der Art der Änderung ab:

Nachweise und Unterlagen bei
geändertem Bemessungssatz* Versicherungs-/Quotenbescheinigung
Wegfall des Kindergeldes Kindergeldaufhebungsbescheid
Geburt eines Kindes Geburtsurkunde**
Besoldungserhöhung Ernennungsurkunde**
Beginn einer Teilzeitbeschäftigung Bescheinigung über die Bewilligung mit Angabe des Zeitraums
berücksichtigungsfähige Ehegattin bzw. berucksichtigungsfähiger Ehegatte Einkommensteuerbescheid der Ehegattin oder des Ehegatten im Jahr vor der Antragstellung

 

*der Bemessungssatz ändert sich u. a. bei Eintritt in den Ruhestand oder bei Veränderung der Kinderanteile im Familienzuschlag (z. B. durch Geburt eines zweiten Kindes oder Ende der Berücksichtigungsfähigkeit eines Kindes)

**eine Kopie der Urkunde ist ausreichend

Antragstellung per App

Beihilfen können auch digital über Smartphone oder Tablet beantragt werden. Als Beihilfeberechtigte:r der kvw-Beihilfekasse machen Sie ein Foto von Ihrer jeweiligen Arztrechnung und/oder Ihrem Rezept und schicken es sicher an die kvw-Beihilfekasse über die Beihilfe App zu. Je nach Betriebssystem finden Sie die kostenlose App im „App Store“ oder bei „Google Play

Erhalten Sie hier einen Überblick über die Antragsstellung via Post und via App:

Beschreibung der Grafik "Antragstellung via Post und via App" Sie wollen Ihre Belege via Post einreichen? Laden Sie sich den Antragsvordruck herunter und füllen den Antrag am PC aus. Drucken Sie den ausgefüllten Antrag aus. Unterschreiben Sie ihn. Fügen Sie Ihre Belege in Kopie lose bei. Schicken Sie die Dokumente in einem frankierten Umschlag an die kvw-Beihilfekasse, Postfach 8209, 48044 Münster. Wir bearbeiten Ihre Belege. Sie erhalten einen Bescheid per Post an ihre Privatadresse. Sie wollen Ihre Belege via App einreichen? Voraussetzung dafür ist, dass Sie schon einmal einen ersten Antrag via Post bei den kvw gestellt haben. Denn dann verfügen Sie über eine Beihilfenummer, die für die Registrierung bei der App notwendig ist. Sie können die App kostenfrei im App Store oder Play Store herunterladen. Sie ist unter "kvw Beihilfe App" dort je schnell zu finden. Wenn Sie die App auf Ihrem Tablet oder Ihrem Smartphone installiert haben, dann können Sie Ihre Belege in der App fotografieren. Die Belege können sie dann über den Button "Alles einreichen" verschlüsselt an die kvw schicken. Wenn die Übermittlung erfolgreich ist, dann erhalten Sie auch eine Benachrichtigung in der App. Ihre verschickten Belege werden nun bei den kvw bearbeitet. Einen Bescheid erhalten Sie von den kvw an Ihre Privatadresse per Post.

Antragsfrist

Eine Beihilfe kann nur zu Aufwendungen gezahlt werden, die spätestens innerhalb von 24 Monaten nach der erstmaligen Ausstellung der Rechnung geltend gemacht werden. Entscheidend ist der Eingang des Antrages bei der Beihilfestelle. Ein Fristversäumnis ist nur im Ausnahmefall entschuldbar, wobei etwaige dienstliche oder private Belastungen hierfür nicht ausreichend sind.

Versand des Bescheides

Nach der Bearbeitung Ihres Antrages, senden wir Ihnen den Bescheid an Ihre Privatadresse per Post zu. Bitte kontrollieren Sie den Bescheid nach Erhalt auf seine Vollständigkeit und prüfen Sie die erfassten Daten auf der Seite "Informationen zur Beihilfeberechtigung" auf ihre Richtigkeit. Sollten die aufgeführen Informationen falsch oder unvollständig sein, informieren Sie uns unverzüglich schriftlich und legen gegebenfalls entsprechende Nachweise vor.

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Geben Sie den Ort, Namen oder die PLZ Ihres Arbeitgebers, Ihres Schulamtes oder Ihrer Kreispolizeibehörde ins Suchfeld ein. Unsere Telefonzentrale erreichen Sie: (0251) 591-6749. Unsere Servicezeiten: Mo bis Fr 08.30-12.30, Mo und Mi auch 14.00-15.30.